Port St. Louis / Frankreich

Port St. Louis / Frankreich
15. – 18.07.2017

Die nächsten Tage genießen wir gemeinsam an Bord. Wir schlendern durch den kleinen Ort St. Louis und bestaunen am Abend das Programm im Hafen.

Für zwei Tage fahren wir raus aus dem Hafen in eine Bucht um endlich wieder zu ankern. Leider ist das Wasser noch nicht klar genug um Pelican unter Wasser von ihrem Pelz zu befreien. So liegen wir in der Sonne, lesen und kühlen uns immer wieder mit einem beherzten Sprung in das eiskalte Wasser ab. Am 18. Juli ist es dann soweit, Irene fliegt leider wieder zurück nach Berlin. Wir bringen sie noch zum Bus und herzen uns zum Abschied. Schön war’s! Wieder an Bord belagern wir die Kaimauer neben uns mit all den Utensilien für unseren Mast. Morgen werden wir diesen bei Navy Service stellen lassen, bis dahin muss aber noch einiges getan werden.

Als wir gegen Abend die letzte Schraube gesetzt haben, laden uns die Holländer neben uns auf ein Getränk ein. Gemeinsam verbringen wir einen sehr schönen Abend.

Port St. Louis / Frankreich
19.07.2017

Heute wache selbst ich ohne Wecker sehr früh auf. Ich bin aufgeregt, heute wird unser Mast gestellt. Pelican wird endlich wieder zu einem richtigen Segelboot. Und wir machen den Deutschen mal wieder alle Ehre, pünktlich um 9 Uhr stehen wir auf der Matte. Man erwartet uns aber schon und entsprechend schnell wird ein Seil um den Mast gelegt und der Motor vom Kran angeschaltet. So fix wie das hier alles geht, kann ich gar nicht aufgeregt sein.

Alles geht so schnell und mit einem Daumen hoch von den wirklich wahnsinnig lieben Mitarbeitern ist der ganze Spuck vorbei. Stolz stehen wir mit ihnen an Land, bestaunen den Mast und die Jungs loben unsere Pelican. Karl und ich platzen beinahe und legen kurze Zeit später mit einem riesigen Grinsen wieder im Hafen an.

Hier bringen wir den Baum an, ziehen die Segel hoch und verlegen die Elektrik für unser Ankerlicht.

Auch ein paar Seile tauschen wir aus.

Zwischendurch erfahren wir von unseren Nachbarn, dass heute Markt im Dorf ist und so lassen wir uns mit einem Spaziergang durch herrlich duftende Stände etwas ablenken.

Am Abend stoßen wir mit einem kalten Bier an, was für ein erfolgreicher, schöner Tag.

Port St. Louis / Frankreich
20. – 26.07.2017

Ab jetzt heißt es warten. Der Mast ist gestellt und eigentlich wollen wir sofort los und endlich die Segel hissen aber wir warten noch auf ein Paket. So fahren wir erst einmal für ein paar Tage vor Anker.

Hier erledigen wir ein paar Kleinigkeiten an Bord und lassen ein kräftiges Gewitter an uns vorbei ziehen.

Karl baut unseren Wassermacher soweit ein, leider fehlt uns noch ein Teil um ihn final in Betrieb zu nehmen. Dieses wird uns Karls Bruder mitbringen, den wir mit seiner Familie in 2 Wochen auf Sardinien treffen werden. Am 23. Juli fahren wir wieder in den Hafen, da sich der Mistral nähert. Im Hafen hat sich einiges getan, ein Karussell wurde aufgebaut, welches ich am Abend gleich ausprobiere.

In den nächsten Tagen erledigen wir wieder ein paar Kleinigkeiten,

Wir knüpfen uns ein Obstnetz.

ich lade jede Menge Hörbücher herunter und wir durchstöbern einen Second Hand Bootsshop in dem wir perfekt passende Hussen für unsere Winschen finden. Heute ist es dann endlich soweit, wir bekommen die Nachricht, dass unser Paket bei Navy Service angekommen ist. Mit einem kleinen Bus, den man hier rufen kann wie ein Taxi, und einem unfassbar netten Fahrer holen wir es ab. Für Karl ist das wie Weihnachten.

Gleich beschäftigt er sich mit unserem neuen Pannenpiloten und am Abend stoßen wir dann mit unserem neuen Lieblingsgetränk Pastis an.

Morgen geht es dann auf unsere erste längere Segeltour mit Pelican ohne Stopp, auf direktem Weg nach Sardinien.

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