Donjeux / Frankreich – Fontaine-Française / Frankreich

Donjeux / Frankreich – Chaumont / Frankreich
03.07.2017

Wieder starten wir mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen in den Tag und mal wieder heißt es schleusen bis der Arzt kommt. So kämpfen wir uns durch das Gestrüpp im Wasser,

sehen Ähnlichkeiten zu Deutschland,

passieren liebevolle Liegeplätze

und genießen die schöne Landschaft.

Zwischendurch taucht auch wieder ein Tunnel auf, dieser ist jedoch beleuchtet und ziemlich breit. Zum Abend halten wir in Chaumont, hier fährt in 5 Tagen die Tour de France. Uns zieht es morgen aber weiter, immer der Nase nach, in Richtung Süden.

Chaumont / Frankreich – Peigney / Frankreich
04.07.2017

Nachdem wir eine sehr ruhige und erholsame Nacht hatten, stehen wir heute wieder früh auf. Heute stehen viele ‚manuelle‘ Schleusen auf dem Plan, was auch immer das hier in Frankreich heißen soll. An der ersten Schleuse erfahren wir es. Ein netter Herr erklärt mir, dass wir an der nächsten Schleuse auf ein Motorboot warten sollen, mit dem wir heute im Konvoi die Schleusen fahren. Diese werden mit Kurbeln betätigt. So wird’s gemacht. Der Holländer der mit uns fährt, begrüßt uns mit einem strahlen im Gesicht „Sonnenschein und wir sind auf dem Wasser – Was will man mehr!“ Das verspricht ein schöner Tag zu werden.

In der Schleuse, verstehen wir nun auch das System. Uns werden über den Tag junge Menschen begleiten, die jeweils die Schleusentore auf bzw zu kurbeln. Das ganze bei knapp 30 Grad. Wir haben Mitleid und so hilft mal Karl, mal der Holländer beim kurbeln und wir verteilen kaltes Wasser und Äpfel. So geht der Tag schnell vorbei und in Langres verabschieden wir uns von unserer Begleitung. Wir wollen noch ein paar Schleusen schaffen, diese laufen jetzt wieder über die Fernbedienung. Wir sind froh weiter gefahren zu sein, denn wir finden mal wieder einen wunderschönen Liegeplatz in Peigney.

Peigney  / Frankreich – Fontaine-Française
05.07.2017

Gestern Abend haben wir ausgemacht, dass Karls Mama am Montag in Lyon zusteigen wird. Bis dahin sind es aber noch ein paar Kilometer und vor allem Schleusen und so fahren wir auch heute früh los.

Der bisher längste Tunnel steht heute auf dem Plan.Tunnel Balesmes, 4,8km ist er lang. In der ersten Schleuse müssen wir uns für die Durchfahrt anmelden. Ab dort haben wir 180 Minuten Zeit um zum Tunnel zu kommen und ihn zu passieren.

Die Durchfahrt ist verhältnismäßig entspannt. Pelican fährt wieder wie auf Schienen, der Tunnel ist breiter und gut beleuchtet. Auch die Zeit ist großzügig bemessen, nach gut 40 Minuten sind wir durch.

Nun befinden wir uns an Europas Wasserscheide. Alle Flüsse ab hier fließen südwärts zu Tal in Richtung Mittelmeer. Wir bilden uns auch ein, das Meer und den Süden schon riechen zu können. Ab jetzt heißt es wieder Schleusen bis zum Abwinken.

Nebenbei verbringen wir den Tag damit, Pelican und uns immer wieder mit kaltem Wasser abzukühlen.

Am Abend machen wir mit unseren Erdankern an einer Spundwand fest, da wir keine Anlegestelle mehr antreffen. Heute haben wir uns selbst übertroffen, 32 Schleusen und 52 km. Prost!

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